Geht doch! Am 08. Juli traf sich unsere Kompanie, um bei unserem Kompanielokal die nächste Oldenburger Fahne an den Mast zu bringen. Vorher wurde aber noch das Kompanielokal um unser Partyzelt erweitert. Hier tat sich Martin Koopmann als Poggendompteur auf und unterwies die planlosen Schützenbrüder in diverse Aufgaben. Darauf hin wurde das Zelt in Rekordzeit aufgebaut. Nach einer kleinen Bierstärkung ging es dann an den Mast. Unser Feldwebel ließ die Kompanie antreten und wählte alle Jungschützen aus, den Mast zu fällen. Einige erfahrene Schützenbrüder wurden zu Rate gezogen. Als Mastbeschwerer diente Franz-Josef Stuke. Ohne weitere Zwischenfälle wurde der Mast samt Fahne aufgestellt, natürlich unter den Klängen unseres Poggenstatdtliedes. Vergessen war das Dabakel von letzter Woche, beim Fahne hissen von unserem Oberst Gottfried Sieve-Lefferding. Nun wurde wieder eine kleine Bierstärkung eingelegt, um sich die Zeit bis zum Eintreffen unseres Bataillonsvorstandes zu vertreiben. Der kam pünktlich um 22:00 Uhr, samt dem Lohner Spielmannzug im Gepäck. Hauptmann Otto Wilke bergrüßte die kleine Abordnung. Bataillonskommandeuer Ostehus begrüßte ebenfalls die angetretene 22. Kompanie und wünschte frohe Schützenfesttage. Der Jugendspielmannzug gab noch einige Stücke zum besten, und man merkte schnell, wie sich alle Schützen auf das anstehende 402. Lohner Schützenfest freuen. Schriftführer "Dr." Josef Elsen durfte sogat bei seinem Lieblingslied: "Da sprach der alte Häuptling der Indianer" das Derigentenzepter schwingen. Den Rest des Abends verbrachten die Schützen der 22. Kompanie in geselliger Runde. Hierbei kam heraus, das ein Jungschütze schwer verliebt ist. Selbstverständlich boten alle Poggenstädter spontan ihre Hilfe an, um das Mädel am Schützenfestsonntag zu unserer Kompaniefeier einzuladen. Ob das fruchtet muss sich aber erst noch zeigen. Bilder >>
Am 03. Juli traf sich die 22. Kompanie um 19:00 Uhr bei unserem Schützenbruder Manfred Vagepohl, um traditionell bei unserem Oberst Gottfried Sieve-Lefferding die Oldenburger Fahne zu hissen. Dank des 4:0 unserer Nationalmannschaft gegen Argentinien herrschte beste Laune vor. Einige Schützenbrüder waren sogar schon leicht angeschlagen, weil sie das Ereignis auf der Lohner Fanmeile gefeiert hatten. Um 19:45 Uhr setze sich die Kompanie dann in Gang um in den ersten Regenschauer zu marschieren. Nass wie die Pudel erreichte man dann auch das Ziel. Sofort stürmten die Schützen die Mannschaftsquatiere. Die Begrüßung fand dann unüblicherweise auch hier statt. An Fahne hissen war nicht zu denken, es schüttete wie aus Eimern. Also erst mal stärken. Wie jedes Jahr wurden wir vorzüglich bewirtet. Bei Bier, Korn und deftigem Essen flog die Zeit dahin. Zu späterer Stunde hatte Petrus dann endlich ein einsehen und beendete das Regenspektakel. Hauptmann Otto ließ die Kompanie antreten und Manfred Vagepohl hatte sich an der Kurbel vom Fahnenmast positioniert um den "Lappen" endlich zu hissen. Ihm zur Seite stand "Dr." Josef Elsen. Manni fing dann an zu kurbeln und die Poggenstädter schmetterten ihr "Lieblingslied" Heil dir, O Oldenburg! Aus noch unerklärlichen Gründen versagte aber der Kurbelmechanismus. Die Fahne wollte nicht hoch. Die üblichen Sprüche machten die Runde: "Am Öl kann's nicht liegen, ist ja keins dran!" Im zweiten Anlauf schmetterten die Poggenstädter dann das Lohner Lied. Aber auch hier rührte sich nichts am Fahnenmast. Im dritten Anlauf sangen unsere Schützenbrüder dann das Poggenstadtlied. Und siehe da, wenigsten bis zur Hälfte des Mastes vermochte man die Fahne zu hissen, bis der Kurbelmechanismus komplett vergrießgnaddelte. Nun beschloss die Kompanie, dass der Krieg mit dem Fahnenmast heute nicht mehr zu gewinnen sei. Hauptmann Otto befahl die Kompanie wieder in die Mannschaftquatiere, wo man noch einen schönen Abend verbrachte. Bilder vom Ereignis wurden natürlich auch gemacht, wie immer in unserer Bildergalerie anzuschauen.
Da das mit dem Fahne hissen bei Gottfried so gut funktioniert hat, versucht es unsere Kompanie am 08. Juli bei unserem Kompanielokal gleich nochmal. Beginn ist um 20:00 Uhr. Sollte es auch dort nicht funktionieren, hat man eine allerletzte Chance bei unserem Hauptmann. Dort trifft man sich am 09. Juli um 19:00 Uhr!